Anmeldung für TGT®-Trainer

Die Registrierung ist NUR lizenzierten TGT®-Trainern möglich und erlaubt NUR ihnen den Besuch des geschützten Trainer-Portals und seiner Unterseiten.

Vielen Dank für die Registrierung!

TGT® Bodenschule Inhalt

Ausbildungsstufen der TGT®-Bodenschule im Überblick

Das Arbeiten an der Plane ist Bestandteil der TGT Bodenschule. Foto: BoiselleDas Arbeiten an der Plane ist Bestandteil der TGT Bodenschule. Foto: Boiselle


Die vier Bereiche der TGT®-Bodenschule

1. Führtraining

2. Arbeit am Leitseil

3. Arbeit an der Hand

4. Instinkte modifizieren / Desensibilisieren

 

Schwebephasen beachten: gibt der Mensch beim Führen den Impuls im richtigen Moment, wird die Bewegung des Pferdes leichter und flüssiger werden. Foto: BoiselleSchwebephasen beachten: gibt der Mensch beim Führen den Impuls im richtigen Moment, wird die Bewegung des Pferdes leichter und flüssiger werden. Foto: Boiselle


Bodenarbeit / Erziehung

Verständnis, Gelassenheit, Kooperationsbereitschaft, Technik, Übungsmethodik, Gefühl. Die TGT®- Bodenschule ist in zwei grundsätzliche Themenbereiche Bodenschule und Reiten unterteilt. Sie bauen aufeinander auf und ergänzen sich. Die Basis bildet der Themenbereich Bodenarbeit.

In ihm werden die Grundlagen von Verständigung, Erziehung und in ersten Ansätzen auch Gymnastizierung erarbeitet. Pferd und Mensch lernen „situationsbezogen“ und erfahrungsorientiert miteinander, und dabei wird ihre Individualbeziehung maßgeblich geprägt. Das fundamentale Verständnis für das Zusammenwirken von Mensch und Pferd wird bei beiden also schon bei der Bodenarbeit geschaffen. Darauf baut beim jungen Pferd die spätere reiterliche Weiterentwicklung von Pferd und Reiter auf. Mit einem älteren Pferd kann auch parallel am Boden und unter dem Sattel gearbeitet werden.

Bodenarbeit dient aber nicht nur dazu, Verständnis, Verständigung und Gefühl zu entwickeln, sie ist auch ein sinnvolles Mittel der Erziehung, sowohl des Pferdes als auch des Menschen. Es werden Verhaltensmuster erarbeitet, die man als „Gute Manieren“ bei einem Reifpferd im Idealfall erwartet und die generell zur mehr Gelassenheit und Mitarbeitsbereitschaft auch unter dem Sattel führen. Doch ebenso wichtig ist es, dem Menschen Gelegenheit zu geben, seine Umgangsformen im Sinne pferdegerechten und -verständlichen Handelns weiterzuentwickeln. Das mentale Gleichgewicht von Vertrauen und Respekt wird erarbeitet, und für das „physische Gleichgewicht“ mit kontrollierten, koordinierten Bewegungen werden die Grundlagen geschaffen.

Bei der Arbeit mit dem Leitseil lernt der Mensch, seinen Körper akzentuiert und gefühlvoll einzusetzen. Foto: BoiselleBei der Arbeit mit dem Leitseil lernt der Mensch, seinen Körper akzentuiert und gefühlvoll einzusetzen. Foto: Boiselle

Die vier Bodenarbeitsbereiche

Die Bodenarbeit kann auf zwei „Ebenen“ durchgeführt werden. Im Bereich „Basis“ stehen Verständigung und Erziehung im Vordergrund. Verständnis, Gelassenheit, Kooperationsbereitschaft, Bewegungstechnik, Vertrauen, Gehorsam, Flexibilität und Gefühl werden entwickelt. Dieser Bereich ist in jedem Fall zu erarbeiten. Im Aufbau-Bereich verlagert sich der Schwerpunkt hin zur Körper- und Bewegungsschulung. Feinmotorik, Koordination, Gymnastizierung, Kräftigung, Balance, Takt, Leichtigkeit werden erarbeitet und gefestigt.

Es empfiehlt sich, diese Thematik zur Vorbereitung der Gymnastizierungsübungen unter dem Reiter mit ins Programm einzubeziehen, es ist aber nicht zwingend notwendig. Vier grundsätzliche Techniken der Bodenarbeit stehen mit ihren vielfältigen Übungen zur Auswahl. Alle vier lassen sich optimal kombinieren, man kann sich ihnen aber auch nur einzeln widmen.

Das Pferd gezielt auf einer gedachten Linie mittig über die Plane zu senden, ist ein Teilziel der Arbeit mit dem Leitseil. Foto: BoiselleDas Pferd gezielt auf einer gedachten Linie mittig über die Plane zu senden, ist ein Teilziel der Arbeit mit dem Leitseil. Foto: Boiselle

Sie haben jeweils unterschiedlichen Schwerpunkt in Bezug auf Ausrüstung, Zielsetzung und Lerneffekt, doch sie dienen alle gemeinsam dem gleichen Ziel. Nach erfolgreichem Bodentraining sollte man das Pferd an der Hand mit leichten Einwirkungen überall kontrollieren können.

Es sollte zum Beispiel kontrolliert und gelassen durch die Aufgaben der Gelassenheitsprüfung (GHP), wie sie im Bereich Breitensport der FN angeboten wird, geführt werden können. Es sollte außerdem ein differenziertes Hilfenverständnis für die reiterlichen Einwirkungen von Zäumung und Schenkel entwickelt haben. Und es sollte in der Lage sein, die fundamentalen Bewegungsmanöver eines Reitpferdes kontrolliert am Leitseil auszuführen, dazu gehören die drei Grundgangarten, das Anhalten aus jeder Gangart, Wenden um die Hinterhand und Rückwärtsrichten sowie das ruhige Überwinden von Boden- und Schreckhindernissen.

Vom Reflexiven zum Kognitiven: Peter Kreinbergs erzieht Pferde in der Bodenschule zum bewussten Agieren. Foto: BoiselleVom Reflexiven zum Kognitiven: Peter Kreinbergs erzieht Pferde in der Bodenschule zum bewussten Agieren. Foto: Boiselle

Der Aufbau der TGT®-Methode Bodenschule

Die oben genannten vier Themenkreise ergänzen sich gegenseitig und können wechselwirkend erarbeitet werden. In diesen vier Themenkreisen fließen Techniken artgemäßer Erziehung- und Ausbildung mit Pferden aus verschiedenen Kulturkreisen zusammen und verdichten sich zu einer sehr effizienten Grundschule für Mensch und Pferd.  Mit diesem Themenkreis erschließt sich Ihnen die Möglichkeit, sich ein umfassendes Wissen und entsprechende praktische Fähigkeiten über die bedeutenden und bewährten, praktizierten Formen der Bodenarbeit anzueignen und diese korrekt anzuwenden.

Im Fluchtmodus des Pferdes steigt Adrenalin schnell auf, in der Akzeptanz und Entspannung sinkt es langsam wieder. Foto: BoiselleIm Fluchtmodus des Pferdes steigt Adrenalin schnell auf, in der Akzeptanz und Entspannung sinkt es langsam wieder. Foto: BoiselleDamit möchte ich bewusst dem verbreiteten Trend zur Spezialisierung in der Reiter- und Pferdeausbildung entgegenwirken. Statt diesem Trend zu sehr eingeschränkten und einseitigen Ausbildungskonzepten zu folgen, möchte ich Ihnen vielmehr dabei helfen, Ihren Horizont zu erweitern und ihre universelle Horsemanship zu vertiefen. Die gesamte TGT-Methode ist systematisch in die beiden thematisch abgeschlossenen Bereiche Bodenschule und Reiten unterteilt. Die TGT-Bodenschule versteht sich als allgemeine Ausbildungs-Basis. Die Übungen unter dem Reiter bauen später darauf auf, dass das Pferd schon in der Bodenschule das Verständnis für reiterliche Einwirkungen entwickelt hat.

Eine detaillierte Ausführung der Inhalte von TGT®-Bodenschule lesen Sie hier!

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TGT® info

 


TGT® NEWSFLASH