Ausnahme-Event mit phänomenalem Angebot & Top-Publikum

Mit Niveau gut reiten – für alle Reiter & Reitweisen

 

 

Alle Fotos finden Sie in der PK Foto-Galerie!
Peter Kreinberg und Jungstute "Missy"
Zwei Altmeister im gemeinsamen Schaubild:
Richard Hinrichs und Peter Kreinberg
Peter Kreinberg - Einritt auf Jungstute "Missy" mit
Hannoveraner "Likotos Gentle Boy" als Handpferd
Uta Gräf und Peter Kreinberg hatten lange Schlangen
bei den Autogrammstunden.
In der Halle der Hannoveraner stellte Peter Kreinberg
seinen  "Likotos Gentle Boy" in sichtlich gereifter Form vor
 
TGT® Trainer aus Deutschland und Dänemark schauten zu.
TGT® Trainerinnen Birgit Reinhard (g. li.) & Monika Köster
(2.v.re.) waren aktiv als Helfer am Pferd & Stand dabei.
Nord-Süd-Einsatz TGT® Trainer: Monika Köster reiste aus
dem hohen Norden an, Saskia Färber aus dem Süd-Osten.
Großer Andrang im Foyer am evipo-Buchstand und für
Autogramme - hier mit Uta gräf und Peter Kreinberg
Schritt, Trab, Galopp & Planenarbeit - Peter Kreinberg
stellte die junge Stute erstmalig vor Publikum vor.
Tolle Moderation durch Christian Kröber von pferdia.de
Working Equitation-Profi Stefan Schneider hier
mit Erfolgshengst "Le Noir" am langen Zügel.
Gratulation an die Organisatorinnen:
Nicole Künzel (o.) & Kerstin Schmidt (u.)
Dressur-Vorbild Uta Gräf verzauberte das
Publikum durch Können & Sympathie

Alle Fotos finden Sie hier: PK Foto-Galerie!

Es gibt viele Events in der Pferde-Szene, doch dieser war anders. Authentisch, fachlich fundiert, respektvoll und mit einer zweifelsfreien Kompetenz im Tun am Pferd – so stellt man sich einen Pferde-Profi am Pferd vor – ganz gleich ab am Boden oder im Sattel – und unabhängig von der Reitweise. Nicole Künzel und Kerstin Schmidt, den Organisatorinnen des erstmals in Verden organisierten Events „Einfach richtig REITEN“, ist es gelungen, fünf der bekanntesten Ausbilder Deutschlands der verschiedenen Reiter-Genres in einem Seminar zusammenzubringen.

Dressur-Vorbild Uta Gräf, Barock-Ausbilder Richard Hinrichs, „The Gentle Touch®“-Begründer Peter Kreinberg, Olympia-Reiterin Sandra Auffarth und Working-Equitation-Reiter Stefan Schneider sorgten mit ihren grundlegend gleichen, aber dennoch sehr unterschiedlichen Inhalten für einen Event, der an Fachkompetenz in der Breite und an Emotionalität schwer zu toppen war. Der Zusammenhalt der Experten, die gemeinsam lachten und sichtlich freundschaftlich miteinander umgingen, zeigte sich auch in den Reaktionen der Zuschauer. Die freundliche Atmosphäre wurde von zahlreichen Lachern und viel Applaus getragen.
Einzelne Vorführungen – vor allem die Ehren-Einheiten mit allen Experten – wurde mit einem so tosenden Applaus bestätigt, dass der eine oder andere feuchte Augen bekam. Präsentiert wurde dieser besondere Event von den Uelzener Versicherungen, Reiter Revue international und dem Hannoveraner-Verband.

Peter Kreinberg – Jungstute „Missy“ eroberte die Herzen

Der zweitägige Event begann mit Peter Kreinberg, der seine junge Quarter-Horse-Stute „Missy“ („Moor Ruf“) erstmals auf einer Veranstaltung vorstellte. Die wache und athletische Jungstute zeigte in der Bodenarbeit deutlich, wie wichtig eine ruhige und planvolle Führung für die Vertrauensbildung ist.

Der beliebte Ausbilder vermittelte in detaillierter und äußerst anschaulicher Form, dass klares und präzises Tun nötig ist, um ein emotions-gesteuertes Pferd mit „Hilfen“ zu unterstützen. Wie diese Hilfen aussehen können, demonstrierte er mit der wachen Fuchsstute, die – nur mit dem Knotenhalfter gezäumt – mit Plane und Klappersack am Boden souverän umging und von dem Ausbilder damit auch in Schritt, Trab und Galopp in der große Niedersachsenhalle geritten wurde. Schon hier reflektierte das Publikum jede verstandene Botschaft mit einem Applaus oder einem „oh!“ (wie süß) für die kleine „Missy“. Seinen erfahrenen Wallach „Likotos Gentle Boy“ stellte Peter Kreinberg mehrfach am Wochenende vor.

Der Hannoveraner überzeugte in fortgeschrittener Form unter dem Sattel durch saubere, gesetzte und Bewegungen in Leichtigkeit – und vereinte das, wofür Peter Kreinbergs Inhalte seit Jahren stehen: das Gebrauchs-, Western- und Dressurpferd auf solidem Niveau in einem. Demonstrieren konnte der Wallach das in der Rolle als Handpferd, in Rollbacks sowie mit der Ausführung von Dressur-Elementen.


Emotionale Überraschung: Richard Hinrichs & Peter Kreinberg

Als Überraschungs-Gast trat Peter Kreinberg am Nachmittag in der Lehreinheit von Richard Hinrichs in den letzten fünf Minuten mit auf. Barock-Ausbilder und Buchautor Richard Hinrichs setzte seine Arbeit, die genaue Fussfolge des Pferdes systematisch zu unterstützen, in den Dialog mit Peter Kreinbergs Inhalten, das Pferd in gezählten Dreier-Reprisen zu arbeiten. Eine schöne Darstellung verbindender Elemente.

Beide Ausbilder sind seit den Achtzigerjahren in den Bereichen Western Dressage, Freizeit- und Barockreiten Vorbilder. Seit über 30 Jahren prägen sie Reiter in Deutschland und schufen jeweils in ihren Bereichen eigene Ausbildungskonzepte. Peter Kreinberg begründete die erfolgreiche „The Gentle Touch®“-Methode, die über 160 Trainer verzeichnet, und Richard Hinrichs begründete den Bundesverband für klassisch-barocke Reiterei Deutschland e.V., der heute ein Anschlussverband der FN ist. Offensichtlich schätzte auch das Publikum diese beiden Ausbilder, denn es tobte, als Richard Hinrichs und Peter Kreinberg gemeinsam im gesetzten Galopp die Halle durchritten – sichtbar für viele ein einzigartiger Moment, der ankam.


Stefan Schneider – mit Erfolgshengst „Le Noir“

Mit seiner lockeren und auch amüsanten Art demonstrierter Stefan Schneider die Inhalte der Working Equitation und der Arbeit am langen Zügel. Seine Vorführung begann mit einem Schaubild, das die Herzen von Dressurfreunden höher schlagen ließ: er präsentierte den Holsteiner Erfolgshengst „Le Noir v. Leandro-Caletto“ am langen Zügel, den Uta Gräf vor seinem Abschied aus dem Sport in der schweren Dressurklasse vorstellte. Heute ist der Hengst in Rente – der leichte Heubauch steht ihm gut, auch in der Passage.

In der Folge demonstrierte Stefan Schneider einzelne gerittene Lektionen aus der Working Equitation auf seinem Lusitano und erläuterte den Besuchern die Arbeit im Working-Equitation-Parcours.


Uta Gräf – Begeisterung auf der ganzen Linie

Einzigartig und besonders ist jeder; Uta Gräf aber ganz besonders. Als Dressurreiterin auf höchstem Niveau verkörpert sie nicht nur allerfeinste Ausbildung von Dressurpferden, sondern auch eine Persönlichkeit, die ihren feinen Reitstil prägt. Mit ihrer fröhlichen, freundlichen, dennoch fachlich-kompetenten Art bezauberte sie nicht nur das Publikum, sondern machte für jeden deutlich sichtbar, dass es zu aller Technik und Körperlichkeit auch die innere Einstellung, die inneren Bilder und die innere Leichtigkeit sind, die zu den Pferden sprechen. Mit verschiedenen Dressurpferden gab sie Einblick in ihr Training wie zum Beispiel der Vorbereitung für den Galoppwechsel. In allen Übungsabläufen wurde die Mischung von Struktur, Intuition und Anpassung an das Pferd deutlich. Durch sinngebende, situationsbezogene Übungsfolgen nahm sie Rücksicht auf die mentale Bereitschaft des individuellen Pferdes.

Zwei tolle Stunden mit Uta Gräf, die viele jubelnde Fans in den Reihen hatte, nun aber sicher zusätzliche aus dem Bereich Freizeit und Western verbuchen kann. „Uta Gräf ist so eine Bereicherung“, freut sich Organisatorin Kerstin Schmidt. „Sie denkt pro Pferd, und genau das ist es, was wir in diesem Event in den Vordergrund stellen möchten – ganz gleich in welcher Reitweise.“


Experten hautnah – Gespräche mit Zuschauern rund um die Uhr

Eine Besonderheit des Seminars und ein persönliches Anliegen war es den Veranstalterinnen, dass die Zuschauer an beiden Tage einen persönlichen Zugang zu den Experten erhielten. So standen alle Reiter unabhängig von den Autogrammstunden ganztägig für Fragen zur Verfügung – beim Kaffee, an den Ständen oder gar auf dem Gang. Viele Besucher nutzten die Chance, um Ausbildungsfragen aller Art mit den Referenten zu besprechen. „Dies ist eine sehr schöne Idee“, reflektierte Zuschauerin Monika Meibert, „denn auf den Messen bekommt man da nur selten Zugang, und die Vorführungen sind auch immer nur sehr kurz.“

Eine lange Warteschlange gab es zu den Autogrammzeiten im Foyer der Niedersachsen-Halle – und in der Pause, die die Besucher auch dazu nutzten, beim Evipo-Verlag nach Büchern und DVDs zu schauen, auf dem Reit-Simulator „Jean-Paul“ von Frauke Behrens eine Sitzanalyse durchführen zu lassen, um warme Alpaca-Produkte zu kaufen oder um sich bei den Sattel-Ständen der „Peter Horobin Saddlery“ sowie den „Kreinberg-Westernsätteln“ zu informieren.


Sandra Auffahrt – ein Hauch von Olympia der Vielseitigkeit

Spannend wurde es für das Publikum nach der Pause, als Olympiasiegerin Sandra Auffarth mit ihren Schülern die Ausbildung von Vielseitigkeitspferden vorstellte. Denn hier galt es, Tische, Hecken, Steilsprünge und andere feste Hindernisse, die von Karl Hermann Alt aus Warmeloh zur Verfügung gestellt worden waren, im Training effektiv und mit einem Lerneffekt für das Pferd zu nutzen. Atemlos blieben da so manche Zuschauer vor Aufregung und Bewunderung, während die Ausbilderin aus dem Sattel heraus mit Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit ihre Schüler anleitete. Stets mit Charme und einem Lächeln wurden auch scheinbar kritische Sprung-Situationen erläutert und abgefedert. Auch hier bewies das Publikum Sensibilität und applaudierte bei den jungen Pferden nur an den Stellen, wo sie sich nicht auf die Hindernisse konzentrieren mussten. Eine gezielte „Applaus-Übung“ für die Pferde erarbeitete die Olympiareiterin dann gemeinsam mit dem Publikum.


Richard Hinrichs – barockes Reiten im Detail

Er steht für die jahrhundertealten überlieferten, traditionellen Werte der Barock- und Schulreiterei. Richard Hinrichs ist bekannt für seine detaillierte und präzise Arbeit mit Pferden. Dies führte er dem Publikum in der Arbeit am langen Zügel und unter dem Reiter vor. Hierfür brachte der renommierte Ausbilder drei verschiedenen Pferde mit. Am langen Zügel demonstrierte er Trainingsinhalte der Basisarbeit in Schritt-Trab-Übergängen und auch fortgeschrittene Abläufe wie die Piaffe. Im Sattel zeigte sich der Barockreiter auf zwei Lusitanos und demonstrierte auch hier detailliert Elemente seiner Arbeit zu Pferde.

Moderation vom Feinsten

Jede Veranstaltung lebt durch seine Akteure. Doch „rund“ wird es erst mit einer guten Moderation. Die Organisatorinnen Kerstin Schmidt und Nicole Künzell hatten hier auf genau das richtige Pferd gesetzt: sie konnten den Moderator Christian Kröber (pferdia.de), der seit jüngsten Jahren eng mit der Pferde-Szene verbunden ist, für den Event gewinnen. Fachlich kompetent, sachlich, herzlich, empathisch, mit einer angenehmen Stimme und einem Geschick, sich jeder Situation anzupassen, steuerte er seinen Teil zu einer sehr gelungenen Veranstaltung bei.

TGT®-Trainerinnen als Fan-Gemeinde am Stand & auf den Rängen

TGT®-Premium-Trainerin Monika Köster aus Norddeutschland repräsentierte das TGT®-Trainer-Netz-werk mit Rika Kreinberg zusammen am stark frequentierten Informations-Stand. TGT®-Trainerin Birgit Reinhard aus NRW war an beiden Tagen die helfende Hand im Hintergrund. Sie sorgte dafür, dass Wallach „Likotos Gentle Boy“ für den Auftritt bereitstand und die junge Stute „Missy“ danach den Weg zurück in ihre Box fand.

Im Publikum waren zahlreiche weitere Trainerinnen und Reiter aus den unterschiedlichsten Seminaren anwesend. und am Stand gab es hier ein fröhliches Wiedersehen untereinander.

 

Es gibt viele Events im Jahr – die Pferde-Szene ist reich an Ausbildern und Einzelthemen. Dieser Event in Verden verspricht Hoffnung auf weitere Seminare mit qualitativ hochwertigem, niveau¬vollem Inhalt – und ist sicher als eine Ausnahme zu bewerten.

 
 
 
 
 
 
 

Text © RK / TGT GmbH

 

Stimmen aus dem Publikum:


„Ich bin eigentlich nur wegen eines Ausbilders gekommen; mich haben aber auch einige andere sehr berührt –, hier konnte man wirklich über den Tellerrand schauen.“


„Servus, vielen Dank an Nicole Künzell und Kerstin Schmidt für das fantastische Seminar! Ich freue mich auf eine Wiederholung des Events!“


„So eine Fülle an guten Inhalten habe ich lange nicht gesehen!“


„Weiter so, liebe Veranstalter, dies war endlich mal eine Veranstaltung mit Herz und pro Pferd!“